Conoce Mallorca: (texto e imagenes facilitados www.illesbalears.es)
Eröffnung des Centre d'Interpretació de Cabrera
Ein Informationszentrum über den Nationalpark Cabrera-Archipel mit seinen Küstengewässern kann schon in der Colònia de Sant Jordi im Gemeindegebiet von Ses Salines besucht werden.

Zwar stehen die vorgelagerten Cabrera-Inseln unter der Verwaltung der Stadt Palma, doch geografisch ist die Colònia de Sant Jordi der nächstgelegene Ort. Hier und in Portopetro im Süden Mallorcas legen zudem die Boote zu dem Subarchipel ab, und deshalb erschien es sinnvoll, das Informationszentrum über den Naturpark in der Colònia einzurichten. Hier erhält der Besucher quasi aus erster Hand Information über die Schätze der Natur, denen der Cabrera-Archipel seine Ausweisung als Parque Nacional verdankt. Es handelt sich um ein ausgesprochen empfindliches Ökosystem, und damit die hier lebenden Arten nicht gestört werden, kann vor Ort auf den Inseln lediglich ein eigens ausgewiesener Bereich rund um den Puerto de Cabrera besichtigt werden. Umso wichtiger ist vor diesem Hintergrund dieses Informationszentrum, in dem wir viel Wissenswertes über den Naturpark erfahren und seine Schätze aus der Nähe betrachten können. So können wir in Aquarien viele Vertreter der Arten bewundern, die in den Gewässern rund um die Inseln heimisch sind. Ein weiterer Bereich des Zentrums ist dem Leben zu Land gewidmet. Dabei werden Naturschätze und Geschichte des Subarchipels in den Kontext der mediterranen Kultur gestellt. Das Hauptgebäude des Centro de Interpretación zum Beispiel ist einem Talayot nachempfunden ? einem der für Mallorca und Menorca so typischen Megalithbauten also.

http://reddeparquesnacionales.mma.es/parques/cabrera/index.htm

Text und Bild zur Verfügung gestellt von www.illesbalears.es
Das Naturschutzgebiet S'Albufera de Mallorca
Die Albufera de Mallorca ist ein Gebiet aus sumpfigem Terrain mit einer Fläche von ca. 2.850 Hektar und einem Durchmesser von 32 Kilometern.

Das Naturschutzgebiet S'Albufera de Mallorca

Die Albufera de Mallorca ist ein Gebiet aus sumpfigem Terrain mit einer Fläche von ca. 2.850 Hektar und einem Durchmesser von 32 Kilometern. Sie grenzt an die Gemeinden Alcúdia, Muro und Sa Pobla und ist für dieses Gebiet der Insel von außerordentlicher wirtschaftlicher und ökologischer Bedeutung. Dieses Areal, das als die große Albufera bekannt ist, ist nicht zu verwechseln mit der kleinen Albufera von Pollença.

Ein großer Teil der Albufera de Mallorca (1.700 Hektar) hat seine natürliche Beschaffenheit bewahrt und stellt aufgrund seiner geringen Degradation einen privilegierten Raum von großem ökologischem Wert dar.

Am 3. November 2000 erfasste ein Feuer eine Fläche von insgesamt 450 Hektar des Gebietes, davon 440 Hektar des Naturparks. Glücklicherweise war gerade keine Nistzeit, und die ökologischen Auswirkungen waren nicht schwerwiegend. Im Frühling 2001 wird die Gesamtheit der betroffenen Fläche wieder hergestellt sein.

Die hauptsächliche Vegetation in diesem Gebiet ist Ried und Schilf, das früher unter anderem zur Viehfütterung verwendet wurde. In den Sommermonaten gelangt Meerwasser in die Albufera, die in den übrigen Monaten des Jahres aus Fließgewässern genährt wird. Dies hat zur Folge, dass es Flächen mit salzhaltigem Boden gibt. In diesen Gebieten gedeihen Salzpflanzen und Binsen, ebenso Bäume wie Ulmen, Tamarisken und Weißpappeln.

Die Tierwelt von S'Albufera de Mallorca ist ebenso zahlreich wie vielfältig. Allein bei den Vögeln sind 230 Arten zu verzeichnen, die in diesem Naturschutzgebiet nisten oder zumindest eine Zeit dort verbringen. Bei den nistenden Arten sind das Blässhuhn, die Blaumeise, die Zwergrohrdommel, der Stelzenläufer und der Schilfrohrsänger hervorzuheben. Aber es gibt auch zahlreiche Zugvögelarten, die sich dort lediglich ausruhen (Flamingos oder Watvögel), oder den Winter dort verbringen (Enten, Fischreiher, etc.). In Feuchtgebieten wie diesen kommen ebenfalls zahlreiche Fische (Aale, Barsche, Zwiebelfische), Lurche und Reptilien vor.

Seit den sechziger Jahren hat sich das Aussehen der Albufera mit dem aufkommenden Tourismus an der Küstenseite stark verändert, da weite Bereiche bebaut wurden und Seen und Kanäle um die Hotels und Appartement-Blocks errichtet wurden.

Um diesen Prozess aufzuhalten und den natürlichen Reichtum des größten Feuchtgebietes Mallorcas zu erhalten, beschloss die balearische Regierung im Jahr 1988, den ersten Naturpark der Balearen mit einer geschützten Fläche von 1.700 Hektar zu errichten. Außerdem wurde dieser Bereich zur ZEPA (besonderen Schutzzone für Vögel) und zum Biosphärenreservat erklärt. Darüber hinaus ist die Albufera im Rahmen des Abkommens Ramsar zur Erhaltung der Feuchtgebiete geschützt.

Parc Natural de s'Albufera de Mallorca
Llista de Correus E-07458 Can Picafort - MALLORCA
Tel: (+34) 971 89 22 50 Fax: (+34) 971 89 21 58
E-Mail: salbufera@oninet.es

http://www.mallorcaweb.net/salbufera

Text und Bild zur Verfügung gestellt von www.illesbalears.es
Wanderung auf den Puig de Galatzó
Der Puig de Galatzó ist von Süden her der erste 'Tausender' der Serra de Tramontana. Da die ihn umgebenden Gipfel deutlich niedriger sind und der eigentliche Gebirgszug erst weiter nördlich beginnt, bietet sich vom Galatzó ein herrlicher Blick über Mallorcas bergigen Westen und die Bucht von Palma.

Der Puig de Galatzó liegt in Poniente ? auf Mallorcas Seite des Sonnenuntergangs also ? zwischen den Ortschaften Estellencs, Puigpunyent und Calvià.
Mit 1.027 Metern Höhe bildet der praktisch freistehende Berg einen der eindrucksvollsten Gipfel der Insel.
Doch der Galatzó beeindruckt nicht nur durch seine Erscheinung: Er ragt in einer Gegend mit ganz eigenen klimatischen Bedingungen empor, birgt prähistorische Höhlen, die als Kultstätten gedient haben ? und er war Schauplatz legendärer Gewalttaten.
All dies macht den Puig de Galatzó zu einem von Mythen, Legenden und Anekdoten umwitterten Berg. Ein Ort mit magischer Anziehungskraft. Weithin bekannt ist etwa die Legende vom Comte Mal: Der Graf ist für seine grausamen Taten auf ewig dazu verdammt, auf einem schwarzen, in Flammen gehüllten Pferd durch die Nacht zu reiten. Man erzählt sich auch, im Zuge der Reconquista hätten sich Überlebende der geschlagenen Mauren hierher geflüchtet.

Zwar ragt der Gipfel wie eine uneinnehmbare Festung auf, doch in Wirklichkeit führen zahlreich Routen hinauf. Allerdings ist es ratsam, sich in den Fremdenverkehrsbüros vorab zu erkundigen, ob und auf welchen Wegen die Besichtigung möglich ist.
Die gängigste Wanderung beginnt an der Landstraße C-710 Andratx ? Estellencs bei Straßenkilometer 97 in der Nähe des Mirador des Grau. An dem hier noch breiten Schotterweg liegt das Ausflugsgelände Son Fortuna, auch als Ses Serveres bekannt. Hier findet man Tische und Bänke für das Picknick und kann in der Barranca wiederaufgebaute Köhlerhütten besichtigen. Gleich hinter der einst von den Köhlern genutzten Schlucht beginnt der Aufstieg über den Pas des Cossí zum Coll de sa Moleta Rassa, gesäumt von den eindrucksvollen Bergen Es Pinotells und Penyal des Morro. Hier teilt sich der Weg. Wie auf den Schildern angegeben, führt der rechte auf den Sa Mola de s'Esclop, während wir zum Puig de Galatzó dem linken Weg folgen müssen.


Am Wegrand sollten wir der botanisch interessanten Vegetation Beachtung schenken: Steineichen und Wacholder, Buschwerk aus Balearen-Johanniskraut und Rosmarin, durchsetzt von den charakteristischen, scharfblättrigen Carrizo-Grasbüscheln. Immer wieder bieten sich schöne Ausblicke auf die Nordküste, am Weg liegen zahlreiche Reste der Gemäuer, in denen die Köhler einst Holzkohle produzierten.

Wer Abenteuer und Vergnügen sucht, den erwartet in Puigpunyent der Natur-Erlebnispark La Reserva. Hier können Mutige sich im Bergsteigen und Klettern versuchen, an Flying-Fox-Seilen sowie auf Tibet- und Amazonas-Hängebrücken schwindelerregende Schluchten überwinden. An heißen Tagen sorgt ein ?Erfrischender Berg? mit künstlichen Wasserfällen für Abkühlung.

Im Jahr 2006 kaufte die Stadt Calvià die Finca Galatzó, gelegen am Fuß des gleichnamigen Berges, der zu rund einem Drittel zu diesem Anwesen gehört. Es handelt sich mit 1.350 Hektar um eine der größten Fincas der Insel, die Gebäude des Anwesens haben eine Fläche von 5.000 Quadratmetern. Unter der Verwaltung der öffentlichen Hand können auf der Finca nun neben einer Reihe weiterer Aktivitäten Ausflüge und Wanderungen unternommen werden. Nähere Information auf folgender Webseite:
http://www.esgalatzo.es

Text und Bild zur Verfügung gestellt von www.illesbalears.es
Les Fonts Ufanes ? Naturdenkmal seit 2001
Die Finca de Gabellí Petit ist landschaftlich wunderschönes Gebiet bei Campanet. Und sie ist Schauplatz eines eindrucksvollen Naturschauspiels, das sich hier regelmäßig wiederholt, wenn inmitten des dichten Steineichenwaldes das Grundwasser in Quellen an die Oberfläche tritt.

2005 kaufte der Govern de les Illes Balears die 44,91 Hektar große Finca de Gabellí Petit mit den 2001 zum Naturdenkmal erklärten Fonts Ufanes.
Das Naturphänomen der Quellen ereignet sich nur nach mehr oder weniger langen Regenperioden. Dann tritt spontan ein unterirdischer Grundwasserlauf ans Tageslicht und 3.000 bis 100.000 Liter Wasser pro Sekunde sprudeln aus dem Erdboden. Die Erklärung des Phänomens: Wasserundurchlässige Lehmschichten verhindern, dass der Erdboden noch mehr Wasser aufnehmen kann, und so tritt das Grundwasser an die Oberfläche. Die Wasserader speist die Grundwassergebiete der Gegend (Sa Pobla, Pollença, Campanet und Búger) und den Naturpark La Albufera. Die Finca soll später in den Naturraum Paraje Natural Sierra de la Tramuntana eingegliedert werden, der sich gegenwärtig über 62.677 Hektar Fläche erstreckt.

Text und Bild zur Verfügung gestellt von www.illesbalears.es
Mandelblüte auf den Balearen ? ein überwältigendes Schauspiel der Natur
Bereits Ende Januar lassen sie sich von den milden mediterranen Wintertemperaturen verführen und brechen vereinzelt auf: die ersten Knospen der über 117.000 Mandelbäume auf den Balearen.

Bereits Ende Januar lassen sie sich von den milden mediterranen Wintertemperaturen verführen und brechen vereinzelt auf: die ersten Knospen der über 117.000 Mandelbäume auf den Balearen. Nach und nach breiten sie den Schleier ihrer zarten Blüten über die Landschaft, und Ende Januar bis Mitte Februar schließlich erlangt dieses Bild seine vollendete Schönheit. Die Mandelblüte ist nun als Vorbote des Frühlings auf den Inseln unser ständiger Begleiter. Hier ein allein stehender Baum, dort ein Mandelhain am Berghang oder eines jener weitläufigen Felder, die dem Betrachter die ganze Schönheit der Kulturlandschaft der Balearen vor Augen führen. Treten wir näher heran, so entdecken wir an den Blüten die zarten farblichen Abstufungen von makellosem Weiß bis hin zu Rosa. Eine Kulisse, in der jeder leidenschaftliche Fotograf die schönsten Motive findet.

Der Mandelbaum hielt im großen Maßstab Ende des 19. Jahrhunderts Einzug, als die Reblaus auf verheerende Weise die Weinberge der Balearen befiel. Vor allem auf Mallorca und Ibiza wird seither der Almendro angebaut. Seine Früchte können wir roh genießen, geröstet oder als Zutat der balearischen Küche, ganz besonders in Backwerk und Süßspeisen. Der Ertrag aus dem wichtigsten Anbaugebiet des Archipels wird mit Herkunftsbezeichnung vertrieben, als Ametla de Mallorca nämlich. Auch in Drogerien finden wir Produkte vom Mandelbaum: Die Blüten und das Öl der Ametla, so die Mandel auf Katalanisch, sind geschätzte Zutaten für Kosmetika und Parfums.

Text und Bild zur Verfügung gestellt von www.illesbalears.es
Das Naturschutzgebiet Dragonera
Sa Dragonera ist seit 1987 im Besitz des Inselrats (Consell Insular) von Mallorca, jedoch verabschiedete die Regierung der balearischen Inseln erst 1995 die Erklärung zum Naturpark.

Auch wenn der Naturparks Sa Dragonera heißt, gehören auch die Felseninseln Pantaleu, Illa Mitjana und Els Calafats dazu, denn auf allen herrschen aufgrund des hervorragenden Erhaltungsgrades der Natur die gleichen, sehr wertvollen Umweltbedingungen. Sa Dragonera ist seit 1987 im Besitz des Inselrats (Consell Insular) von Mallorca, jedoch verabschiedete die Regierung der balearischen Inseln erst 1995 die Erklärung zum Naturpark, um die Erhaltung dieses Gebietes sicherzustellen und jedem, der dies wünschte, die Möglichkeit zu geben, dieses kennen zu lernen.

Die Insel Dragonera ist aus geologischer Sicht eine Verlängerung des mallorquinischen Tramuntana-Gebirges, jedoch findet sich nicht die gleiche Vegetation, denn diese ist durch die Dimensionen der Insel, durch die abrupte Topographie und den Einfluss des Meeres bestimmt. Sehr geläufig ist die Küstenvegetation in den felsigen Gebieten, die Strandwälder, Garrigues aus wilden Ölbäumen und Rosmarin, die besonders häufig vorkommen.

Was die Tierwelt des Parkes betrifft, so ist der Name sehr aufschlussreich (Dragonera kommt vom mallorquinischen Dragó, Echse). Die gemeine Eidechse und die Mauereidechse sind die einzigen Reptilien, die auf Sa Dragonera bekannt sind. Abgesehen von den Vögeln gab es vor Ankunft des Menschen keine Säugetiere auf der Insel. Erst mit diesem gelangten Kaninchen, Ziegen, Schafe, Igel und Ratten auf die Insel, die einen aufgrund ihrer Nutzung und die anderen zufällig.

Die Mönchsrobbe war ein verbreitetes, autochthon vorkommendes Säugetier in diesem Gebiet, es verschwand jedoch, und es gibt nur noch wenige Exemplare im Mittelmeerraum. Noch relativ häufig anzutreffende Waltiere sind Tümmler und Delphine.

Wie es für Naturparks der Küstengebiete typisch ist, sind die Vögel die hauptsächlich vorkommende Tierart, die sehr zahlreich und vielfältig ist. Sa Dragonera, El Pantaleu und La Trapa wurden zum besonderen Vogelschutzgebiet ZEPA (Zona de Especial Protección para las Aves) erklärt. Die häufigsten Seevogelarten sind Schwarzschnabelsturmtaucher, Krähenscharben, Gelbschnabelsturmtaucher, Lachmöwen und Rosenmöwen. Unter den Greifvögeln sind Eleonorenfalke, Turmfalke, Wanderfalke und Zwergohreule hervorzuheben.

Tel: +34 971 180 632
Schiffe von Sant Telm nach sa Dragonera: La Margarita +34 639617545; Bergantín +34 627966264; Watertaxi +34 971 100 866.

Führungen auf Sa Dragonera

http://www.conselldemallorca.net/dragonera/index.php

Text und Bild zur Verfügung gestellt von www.illesbalears.es
Die Cuevas del Drach in Porto Cristo
Die Cuevas del Drach sind eines der größten Höhlensysteme der Insel: Seine Länge beträgt fast 2.400 Meter, die Gänge liegen bis zu 25 Meter unter der Erdoberfläche.

Das Höhlensystem der Cuevas del Drach bilden vier miteinander in Verbindung stehende Höhlen: Cueva de los Franceses, Cueva de Luis Salvador, Cueva Blanca und Cueva Negra. In den Fels gegraben hat sie das Meer, und man vermutet, dass sie im Miozän entstanden sind.
Drinnen liegt einer der größten unterirdischen Seen der Welt: der Lago Martel, 117 Meter lang und 30 Meter breit. Die Temperatur des Wassers beträgt 17 Grad, und der leichte Salzgehalt lässt auf eine Verbindung mit dem Meer schließen. In dem Gewölbe werden täglich Konzerte mit klassischer Musik etwa von Caballero, Chopin und Offenbach gegeben.


Nach dem Konzert kann man sich zum Abschluss des etwa einstündigen Höhlenbesuchs noch einer Spazierfahrt über den See anschließen. Bei der Besichtigung offenbart uns die Höhle dank der 1935 von dem Ingenieur Carlos Buigás entwickelten Beleuchtung ihre herrlichen Stalaktiten und Stalagmiten.


Öffnungszeiten: 1. November bis 31. März 10.45, 12.00, 14.00 und 15.30 Uhr. Besuche ohne Konzert um 16.30 Uhr. 1. April bis 31. Oktober 10.00, 11.00, 12.00, 14.00, 15.00, 16.00 und 17.00 Uhr. Geschlossen: 1. Januar und 25. Dezember.
Eintritt: Einheitspreis: 9,50 ?. Eintritt frei für Kinder unter 7 Jahren.
Nicht behindertengerecht.

Cuevas del Drach
Carretera Cuevas s/n
07680 Porto Cristo, Mallorca
Tel.: 0034 971 820 753, Fax: 0034-971 815 089

Text und Bild zur Verfügung gestellt von www.illesbalears.es
Palma Aquarium
Die didaktische Freizeiteinrichtung befindet sich im Bereich Playa de Palma-S'Arenal.

Das Palma Aquarium ist nicht einfach nur ein Aquarium: Mit vielfältigen Mitteln macht hier das Meer erlebbar, und man kann hier die Schönheit der submarinen Welt auf ganz unmittelbare Weise genießen. Als modern konzipierter Natur-Freizeitpark gesellt sich das Aquarium zu den touristischen Sehenswürdigkeiten Mallorcas.
Die Träger des Projektes versprechen eine Kombination von Aquarien, Pflanzenwelten und raffinierten audiovisuell-dramaturgischen Effekten, durch die das Erleben der Unterwasserwelt noch eindrucksvoller gestalt. Das organisch designte Hauptgebäude hat eine Ausstellungsfläche von 7.500 Quadratmetern, für den Besucher erschlossen durch Galerien mit einer Gesamtlänge von 900 m. Die Aquarien (sie fassen insgesamt 5 Millionen Liter Seewasser) werden der Lebensraum von rund 8.000 Meereslebewesen, über 700 Arten sind vertreten. Ein großer Tunnel aus Acrylglas gibt uns das Gefühl, unter Wasser zu wandeln. Außer den Aquarien erwartet uns ein Bereich mit Regenwald.

http://www.palmaaquarium.com

Text und Bild zur Verfügung gestellt von www.illesbalears.es
Mallorca wirkt mit Erfolg daran mit, Europas Geier wieder in ihren Lebensräumen heimisch zu machen
Die Naturschutzeinrichtung ?Centro para la Conservación de la Vida Silvestre en el Mediterráneo? ist Sitz einer neuen Stiftung zum Schutz der Geier

Als 1982 das Programm zum Schutz der einzigen auf der Insel noch verbliebenen Kolonie dieser Vögel anlief, lebten auf Mallorca gerade noch 20 Mönchsgeier. Zwar warnten bereits um 1970 erste Stimmen vor dem drohenden Aussterben des Mönchsgeiers, doch sollte es noch über ein Jahrzehnt dauern, bis wirksame Maßnahmen zum Schutz dieser Art und zu ihrer Wiederansiedlung in den angestammten Lebensräumen ergriffen wurden. Die Fundación para la Conservación del Buitre Negro (Black Vulture Conservation Foundation, BVCF) schloss sich dem Projekt an, und von 1986 bis 2007 entwickelte diese Stiftung zum Schutz der Mönchsgeier gemeinsam mit Behörden, Umweltschutzverbänden und freiwilligen Helfern ein erfolgreiches Programm um diese Vogelart wieder heimisch zu machen. Heute bilden den Bestand rund 110 Exemplare. Ihre Erfahrung will die Stiftung nun gemeinsam mit der Fundación para la Conservación del Quebrantahuesos für den Schutz des Bartgeiers nutzbar machen ? eine neue Stiftung, die ihren Beitrag zum europaweiten Bemühen um den Erhalt der verschiedenen Geierarten des Kontinents leistet: Aegypius monachus (Mönchsgeier), Gypaetus barbatus (Bartgeier), Gyps fulvus (Gänsegeier) und Neophron percnopterus (Schmutzgeier).
Wer das neue Zentrum besuchen möchte, kann sich gerne mit der Stiftung in Verbindung setzen um Anlagen und Projekte kennenzulernen.
Auf den Balearen gibt es ausgesprochen interessante Vogelreviere für Naturfreunde und passionierte Birdwatcher. Besuchen Sie dazu den Bereich Natur auf unserer Webseite.

Fundación para la Conservación del Buitre Negro (BVCF)
Centro para la Conservación de la Vida Silvestre Mediterránea
Finca Son Pons s/n, Ctra. Palma ? Alcúdia, km 38.200
07310 Campanet, Mallorca ? Illes Balears, España
Tel.:+34 971 51 66 20
Fax:+34 971 50 95 41
http://www.bvcf.org
E-Mail: bvcf@bvcf.org

Projekt ProNature Travel: http://www.pronaturetravel.com

Text und Bild zur Verfügung gestellt von www.illesbalears.es
Posidonia Oceanica
Posidonia Oceanica reichert das Wasser rund um die Balearische Inseln mit Sauerstoff an und verleiht ihm jene charakteristische Transparenz, die Taucher und Badende so lieben

Zu Balearen größten Schätzen zählen die herausragenden Strände und das glasklare, saubere Wasser ? und beides zusammen schafft ideale Voraussetzungen fürs Tauchen. Denn die sandigen Meeresböden bilden einen hervorragenden Lebensraum für die Seegraswiesen aus Neptungras der Küstengewässer der Balearen, und Angiosperme wie die Posidonia sorgen ihrerseits für sauberes Wasser, schützen die traumhaften Strände vor Erosion und bieten einer großen Artenvielfalt Unterschlupf. Das See- und Landschaftsschutzgebiet Las Salinas de Ibiza y Formentera hat einige der weitläufigsten und besterhaltenen Seegraswiesen des Mittelmeers vorzuweisen.

http://lifeposidonia.caib.es

Text und Bild zur Verfügung gestellt von www.illesbalears.es
Führungen auf Sa Dragonera
Die strategisch günstige Lage dieses Eilands vor Mallorcas Küste haben sich über Jahrhunderte hinweg Korsaren, Piraten und Schmuggler zunutze gemacht. Seit 1995 steht die 'Dracheninsel' gemäß Ley 4/89 de Espacios Naturales als Naturpark unter Schutz.

United Fans Group ? ein gemeinnütziger Verein für kulturelle Aktivitäten und Freizeitgestaltung ? bietet in den Sommermonaten eine Reihe von Führungen auf der Insel Sa Dragonera an, die ebenfalls in dem Naturpark liegenden Inselchen Es Pantaleu und Sa Mitjana eingeschlossen.

Die Teilnehmer können zwischen vier unterschiedlichen Routen wählen: zum Leuchtturm Faro de Tramuntana (1 Stunde), der 54 Meter über dem Meer aufragt; zum alten Leuchtturm Faro de na Pòpia (3 Stunden), 352 Meter über dem Meeresspiegel gelegen; zum Llebeig-Leuchtturm (2 Stunden, 40 Minuten), wo zudem der alte Wachturm mit einer Kanone im Innern besichtigt wird; und zum Besucherzentrum von Es Lladó (30 Minuten), wo in der Cala gebadet werden kann.

Ausgangspunkt der Ausflüge ist der Hafen von Sant Elm. Während der Überfahrt und bei den Wanderungen auf der Insel begleitet die Gruppen ein Führer. Im Naturpark kann man in der Cala Lladó baden und zu Mittag essen.


Anmeldung: : http://www.uffg.es

Nähere Information: Parque Natural de Sa Dragonera

Text und Bild zur Verfügung gestellt von www.illesbalears.es
Das Naturschutzgebiet von Mondragó
Das Naturschutzgebiet von Mondragó befindet sich in einem Gebiet, dass besonders reich an Vogelbeständen Mallorcas ist.

Von der Landschaft her ist das Gebiet sehr unterschiedlich, man findet beispielsweise große Sturzbäche, welche ihre Mündung an schönen Stränden haben, oder auch Eichenwälder, wo viele Orchideen wachsen.
Dieses Gebiet, so besonders interessant ist, liegt im Südosten Mallorcas, in der Gemeinde von Santanyí. 1992 wurde es zum Naturschutzgebiet erklärt und seit 1995 ist es auch zum besonderen Vogelschutzgebiet deklariert worden; So wurdenmehr als siebzig Vogelarten registriert, die meisten davon sind Zugvögel und typisch für Feuchtzonen.

Der Boden besteht aus Kalksandgestein, das in horizontalen Schichten liegt; Diese Schichten waren einst Klippen im Miozän. Das Naturschutzgebiet ist 785 Hektar groß und der höchste Punkt ist 57 Meter Höhe.

Von der Landschaft her ist das Gebiet sehr unterschiedlich. So findet man an der Küste offenen Schluchten, wo bei Regen Sturzbäche bis zu den Stränden fließen, aber auch kleine Dünen sind zu sehen; sowie Klippen und Feuchtzonen, wo die Vegetation vor allem Schilfrohr ist wie beispielsweise an den Buchten S'Amarador y ses Fonts de n'Alis. In der Landesmitte jedoch findet man vor allem Steineichenwälder, wo sehr viele Orchideen wachsen.

Große Vielfalt an Vögel

Das Naturschutzgebiet beherbergt eine große Anzahl an verschiedenen Vogelgattungen. Von jedem Punkt der Küste aus ist es relativ einfach die Krähenscharbe zu erspähen oder die Audoin Möwe, welche sich in der Nähe der Lagunen platzieren, oder Fischreiher.

Das Naturschutzgebiet Mondragó ist nicht nur ökologisch gesehen äußerst wertvoll, sondern ethnologisch sehr interessant. Früher wurde ein Teil des Naturschutzgebietes für die Landwirtschaft und für die Viehzucht verwendet, Zeitzeugen dieser Epoche sind die sogenanntenBarraques de Roter, Baracken, die als Stall und Futterplatz für die Tiere verwendet wurden, oder die Barraques de Curucull, wo das Vieh aufbewahrt wurde. Die sogenannten Sínies, sind alte Brunnen, aus denen einst Wasser gepumpt wurde um die Felder zu bewässern.

Im Naturschutzgebiet kann der Besucher verschiedenen Routen benutzen, es gibt sowohl Wanderwege als auch Radfahrwege, von denen aus man die verschiedenen Ökosysteme bewundern kann.


Das Naturschutzgebiet Parc Natural de Mondragó hat zwei Eingänge: Von der Landstraße Carretera de Santanyí her nach s'Alqueria Blanca und über die Landstraße carretera de Santanyí bis zur Bucht Cala Figuera. Es gibt ein Informationszentrum in ses Fonts de n'Alis Ganzjahres geöffnet von 9 bis 16 Uhr (Ausnahme 25 und 31 Dezember), Telefonnummer und Fax: +34 971 181 022.

Text und Bild zur Verfügung gestellt von www.illesbalears.es
Naturpark S'Albufereta
S'Albufereta ist eines der bedeutendsten Feuchtgebiete der Insel.

Seine Artenvielfalt und der gute Zustand der Küstenlandschaften wie auch der landwirtschaftlichen Flächen des Naturparks verleihen ihm große ökologische Bedeutung.
In S'Albufereta kann man das ganze Jahr hindurch hervorragend Vögel beobachten. Nicht weniger als 196 von insgesamt 325 auf den Balearen himischen Vogelarten sind hier bereits gesichtet worden. Das Feuchtgebiet steht als Lebensraum für Vögel in engem Zusammenhang mit S'Albufera auf Mallorca und dient als Brutrevier für seltene Arten wie das Purpurhuhn (Porphyrio porphyrio), die Rohrweihe (Circus aeruginosus), den Stelzenläufer (Himantopus himantopus), die Schlafstelze (Motacilla flava) und den Mariskenrohrsänger (Acrocephalus melanopogon). Dazu kommen weiter verbreitete Arten wie der Zwergtaucher (Tachybaptus ruficollis), das Blesshuhn (Fulica atra) und das Teichhuhn (Gallinula chloropus).

Das Gebiet ist im Frühjahr und Herbst ein wichtiger Ruhe- und Futterplatz für Zugvögel, Arten aus Nordeuropa nutzen es gar als Winterquartier.

Im Feuchtgebiet des Naturparks lassen sich klar drei Bereiche unterscheiden: der sandige, 50 bis 100 m breite Küstenstreifen, die Kanäle, Seen und Teiche des Marschgebietes (in S'Albufereta liegen zwei fast durchgehend Wasser führende Seen und die nur im Winter Wasser führende Salzlagune Sa Barcassa) ' und schließlich der nur sporadisch überflutete Teil der Marschen. Hier wächst der bedeutendste Tamariskenwald der Balearen, gebildet aus den Buchsbaum-Arten Tamarix gallica und T. Canariensis.

In Bezug auf die Vegetation wurden im Naturpark S'Albufereta insgesamt 349 Arten bestimmt, 6 davon sind reine Endemismen. Die Regionalregierung hat 3 hier vorkommende Arten (Pancratium maritimum, Chamaerops humilis und Myrtus communis), 1 Gattung (Tamarix) und eine 1 Familie (Orchidiaceae) unter Naturschutz gestellt.

RESERVA NATURAL S'ALBUFERETA
Lista de Correo. E-07458 Can Picafort 07458 Can Picafort- Mallorca
Tel.: +34 971 89 22 50 Fax: +34 971 89 21 58
http://dgbio.caib.es

Text und Bild zur Verfügung gestellt von www.illesbalears.es
Son Navata
Dieses Feuchtgebiet ? als Winterquartier von Wasservögeln auf Mallorca das dritte an Bedeutung ? ist direkt auf das Wirken des Menschen zurückzuführen.

Es hat sich nämlich dank des stetigen Zuflusses von Regen- und geklärtem Abwasser der Ortschaft Felanitx gebildet. Auf seinen drei Hektar Fläche lässt sich eine bedeutende Vielfalt und Anzahl von Vögeln beobachten. Der Govern de les Illes Balears hat das Gelände über das regionale Umweltministerium angekauft und unter Schutz gestellt.

Text und Bild zur Verfügung gestellt von www.illesbalears.es
Die öffentliche Finca Son Real
Sie wurde im Jahr 2002 vom Govern de les Illes Balears gekauft um den Erhalt der Naturschätze sowie der ethnologischen Bestände und prähistorischen Fundstätten sicherzustellen.

Die Finca liegt an der Küste des Gemeindegebiets von Santa Margalida zwischen Can Picafort und Son Serra de Marina. Auf ihren 379 Hektar Fläche finden wir eine ganze Reihe von Gründen dafür, dass der Wert der Finca als außerordentlich einzustufen ist. Außer dem landwirtschaftlichen Ackerbau ? heute erfolgt er nach biologisch-organischen Maßstäben ? werden hier auch autochthone Nutztiere gezüchtet. An der Vielzahl schützenswerter, zum Teil seit dem Mittelalter bestehender Gebäude und Steinbrüche lässt sich der ethnologische Wert der Finca ablesen. Dazu kommen ausgesprochen wertvolle archäologische Reste und Fundstätten aus diversen Kulturen.
Ihre landschaftliche Schönheit verdankt die Finca nicht zuletzt ihrer 2.000 Meter langen Küste, Teil eines weitgehend unberührten Küstenabschnitts von Mallorca.
Die Regionalregierung der Illes Balears hat in den letzten Jahren mit einer Reihe von Maßnahmen viel für den Erhalt der archäologischen Sehenswürdigkeiten getan. Zudem wurde eine Infrastruktur für die Besucher geschaffen. So gibt es jetzt vor Ort eine Informationsstelle mit anschaulichen Erläuterungen zu den Schätzen der Finca. Die dem regionalen Tourismusministerium unterstellte Stiftung für eine Nachhaltige Entwicklung der Illes Balears ist zuständig für die Verwaltung dieser im öffentlichen Besitz befindlichen Finca.

Öffnungszeiten
Finca:
Apr-Set 10-19h
Okt-Mär 10-17h
Informationszentrum: 10-16h
Austellung: 10-17h
sonreal@balears-sostenible.com
Tel: +34 971 185 363

Route durch Son Real

http://www.targetaverda.com

Text und Bild zur Verfügung gestellt von www.illesbalears.es
Zentrum für ornithologischen Tourismus in Gola
Freunde der Ornithologie haben nun einen eigens für sie konzipierten Ort auf Mallorca, wo sie Information über die Vogelwelt und die in der Umgebung gelegenen Naturschutzgebiete erhalten.

Das Zentrum liegt in La Gola in Port de Pollença. La Gola ist ein kleines Feuchtgebiet im Zusammenfluss der Sturzbäche Torrente de Gotmar und Torrente de Sóller kurz vor deren Mündung ins Meer. Hier wurden Rundwege mit Schautafeln für die Besucher eingerichtet.
Die Lage des Zentrums in nur wenigen Kilometern Entfernung von den Feuchtgebieten S'Albufereta und Albufera de Mallorca sowie die Nähe zur Serra de Tramuntana machen es zu einer idealen Anlaufstelle für Naturliebhaber insgesamt, und insbesondere für all jene, die gerne Vögel in ihrem natürlichen Lebensraum beobachten. Das Zentrum dient auch pädagogischen Zwecken im Bereich Vogel- und Umweltschutz. Eine ständige Ausstellung vermittelt uns ornithologisches Wissen über die Insel, die Artenvielfalt und die verschiedenen Lebensräume.

C/ Temple Fielding, s/n
07470 Port de Pollença

info@lagola.info
http://blog.lagola.info

Öffnungszeiten
Montags bis sonntags
9 bis 14 und 17 bis 20 Uhr.

Text und Bild zur Verfügung gestellt von www.illesbalears.es
Die Bergkette Serra de Tramuntana, auf Mallorca
Die Gebirgskette Sierra de Tramuntana macht ein Drittel der Fläche Mallorcas aus. Das Landschaftsbild ist durch steile Berge und fruchtbare Täler charakterisiert.

Die Küste beginnt und endet an zwei einzigartigen Enklaven: Die Dracheninsel und das Cap Formentor.
Die Kette ist etwas mehr als 1.000 km2groß, und hat mehrere Bergketten und Gipfel in Richtung SW-NO. Auf Grund der herrlichen Natur ist die Bergkette von unschätzbaren ökologischen Wert. Daher gibt es ein Studienprojekt, das die Bergkette Serra de Tramuntana zum Naturschutzpark erklären soll.

Die Gipfelhöhe einiger Berge zwischen Valldemossa und Escorca liegt über 1000 m. Puig de Massanella (1.367 m) und Puig Major de Son Torrella (1.445 m) sind nur zwei Beispiele. Die Bergkette zieht insgesamt durch 19 Orte und ändert vielfach das Aussehen und weist wellen- oder stufenförmige Konturen auf. Viele fruchtbare Täler und Schluchten unterbrechen diese Berglinien, sowie bei Sóller, Andratx o Pollença.

Die Wasserreserven von Mallorca
Aufgrund der geologischen Formation, vor allem Kalkgestein ist diese Bergkette die wichtigste Wasserreserve Mallorcas. Was die Vegetation betrifft, kann man sagen, dass Steineichenwälder den unteren Teil der Berge bewachsen. Bei der Fauna muss man die Vögel hervorheben, zum Beispiel den schwarzen Geier. Ziegen sind auch häufig zu sehen. Es handelt sich um eines der wenigen Säugetiere, das überlebt hat.

An der Küste findet man viele historische Befestigungstürme und Leuchttürme, die von großem historischem Wert sind. Bei den Türmen sind die Türme von Sa Calobra, la Torre Picada, Sa Pedrissa und Torre de Sa Mola besonders hervorzuheben. Die wohl interessantesten Leuchttürme sind die von Formentor, der de la Creu (im Hafen von Sóller) oder, jene zwei , die sich auf der Dracheninsel (Isla de Dragonera) befinden.

Was diese Bergkette so besonders wertvoll macht ist die Landschaft. Daher gibt es mehrere Aussichtsterrassen und Aussichtswarten von denen der Blick einfach fantastisch ist. Zu empfehlen ist Ses Tres Creus, in Sóller, von wo man einen herrlichen Panoramablick hat.


Die Bergkette Serra de Tramuntana zieht durch 19 Orte von Mallorca und verläuft parallel zur nordöstlichen Inselküste, von Andratx und Calvià im Süden, bis nach Pollença, im Norden.

www.serradetramuntana.net

Text und Bild zur Verfügung gestellt von www.illesbalears.es
Cabrera Inselgruppe Meeres- und Landesnaturschutzgebiet
Um die 10 km südlich vom Kap Salines befindet sich die Inselgruppe Cabrera, die zum Meeres- und Landesnaturschutzgebiet erklärt wurde.

Die erste Freude des Besuches beginnt mit der Überfahrt zwischen den vielen kleinen Inseln allmöglicher Farben und mit der Gesellschaft der Seemöwen und der Delfine.
Die Inselgruppe Cabrera trennte sich von Mallorca vor ungefähr 15.000 Jahren ab. Sie besteht aus einer Hauptinsel, Cabrera, und 18 kleinen Inseln; die erste die erscheint ist Na Foradada, ein flacher Felsblock mit senkrechten Wänden. Die Insel Cabrera, mit ihrem kleinen Hafen, an dem die 'golondrinas', die typischen kleinen Dampfer, anlegen, ist 1.569 ha gross und ist eine Abfolge von Kliffs, kleinen Buchten, Kaps, Sandstränden und wunderschönen Küstenhöhlen. Die eindrucksvollste ist Sa Cova Blava, die Blaue Höhle, mit einer geheimnisvollen Naturkomposition von Licht und Farbe.

Cabrera stellt zur gleichen Zeit auch ein wesentliches Ökosystem für Fauna und Flora. Mit seinen über 450 Pflanzenarten ist es ein strategischer Aufenthaltsort für viele Vögel während ihrer Wanderzüge. Hier findet man die unterschiedlichsten Vogelkolonien des westlichen Mittelmeers, mit der besonderen Präsenz des Eleonorenfalkens, der in der Umgebung der kleinen Inseln leicht zu erkennen ist. Die dominierende Art der Landestierwelt sind die 10 Unterarten der Eidechsen, die Cabrera bewohnen.

Konzentrationslager für französische Gefangene
Die Geschichte Cabreras weist kuriose Ereignisse auf. Vom 1. bis zum 6. Jahrhundert existierte hier ein Volk von Römern die 'garum' herstellten, eine aus Fischeingeweide bestehende Substanz die sie als Kondiment Würzstoff bestimmten Gerichten zufügten und die, so scheint es, ein Afrodisiakum war. Das Museum im Park, das gegen Ende des 19. Jahrhunderts in einem Gebäude eingerichtet wurde, zeigt die aufgefundenen Keramikreste.

Ihr Schloss, im 14. Jahrhundert erbaut, diente als Konzentrationslager für 9.000 französische Gefangene nach der Schlacht von Bailén. Zwischen 1809 und 1811 kamen diese Gefangenen gruppenweise auf der Insel an; die grösste Gruppe bestand aus 4.000 Männern, die fünf Jahre lang in Gefangenschaft blieben; nur 3.600 konnten überleben. Auch wird erzählt, dass es einst ein Kloster gab, das von rebellischen Mönchen bewohnt war, die nackt am Strand tanzten.

http://reddeparquesnacionales.mma.es/parques/cabrera/index.htm
Um nach Cabrera zu gelangen kann man die golondrinas nehmen, die im Süden Mallorcas von La Colònia de Sant Jordi und von Portopetro auslaufen. Wenn man die Küste per Schiff umfahren, dort ankern oder tauchen will, muss in den Büros in Palma um Genehmigung beantragt werden (Plaça d'Espanya, 8. Tel. 971 725 010). Es ist auch möglich in der Bucht über Nacht zu bleiben.

Text und Bild zur Verfügung gestellt von www.illesbalears.es
Die Höhlen Cuevas dels Hams, Magie und Schönheit unter der Erde
Schon im 15. Jahrhundert, teilte Sankt Vincent Ferrer den Mallorquinern mit, daß die Insel hohl sei, daß sie die Form eines umgedrehten Tontopfes hätte. Auch wenn der Vergleich übertrieben erscheint, so befinden sich allein auf Mallorca mehr als zweihundert bekannte Höhlen. Die Cuevas dels Hams sind ein schönes Beispiel für diese geheimnisvollen Szenarien, die tropfenweise durch die Jahrtausende entstanden sind.

Die Cuevas del Hams befinden sich in Porto Cristo, Küstenkern der Stadt Manacor. Sie wurden am 2. März 1905 von Pere Caldentey entdeckt, obwohl sie der Öffentlichkeit erst fünf Jahre später zugänglich gemacht wurden.

Er entdeckte sie zufällig. 1890 war dieser Höhlenforscher nach Chile gereist, wo er mehrere aus Onix geschnitzte Gegenstände sah, die den Steinen glichen, die er aus seiner Heimat Manacor kannte.

Nach seiner Rückkehr auf die Insel begann er seine Arbeit und wenig später stieß er auf Onyx Steinbrüche von hoher Qualität. Nur zweihundert Meter weiter befanden sich die Höhlen. Mit Steinen aus diesen Steinbrüchen wurde das Mausoleum für Kardinal Merry de Val im Petersdom von Rom errichtet.

Konzert im Mar de Venecia

Ein Gang durch diese große Höhle führt durch vierzehn verschiedene Räume. Der Eingang erhielt den Namen Primeras Visiones - Erste Visionen, während der nächste Saal Cementerio de las hadas - Friedhof der Feen, genannt wurde und in dem sich Stalaktiten befinden, die sich, Zypressen gleich, um eine Statue aufreihen.

Der tiefste Punkt befindet sich auf dreißig Metern. Beim Mar de Venecia handelt es sich um einen See, der als Bühne für ein Konzert für Musiker dient, die auf einem beleuchteten Schiff mit einer beeindruckenden Akustik spielen. Im See leben kleine vorgeschichtliche weiße blinde Krustentiere.

Ein anderer spektakulärer Saal ist jener, der von Caldentey El Paraíso Perdido de Milton, das verlorene Paradies von Milton, genannt wurde. Verwunderlich ist auch El sueño del angel, Engelstraum, wo die Stalaktiten die Form von Angelhaken angenommen haben. Gerade dies gibt den Höhlen ihren Namen, denn 'hams' bedeutet auf mallorquinisch 'Angelhaken'.

Der Saal befindet sich in einer Tiefe von 20 Metern und anscheinend entstehen diese Formen durch den Luftzug, der in diesen Höhlen entsteht. Auch die Spinnen tragen mit ihrer Tätigkeit dazu bei.

Die Schönheit der Stalaktiten und Stalagmiten wächst durch die Wirkung des manchmal bronzefarbenen, manchmal natürlichen Lichts, das zu magischen Szenarien führt.


Straße Porto Cristo-Manacor. Tel: (+34) 971 820 988. www.cuevas-hams.com. Von März bis Oktober Von 10 bis 18 Uhr. Rest des Jahres Von 10.30 bis 17 Uhr.

Text und Bild zur Verfügung gestellt von www.illesbalears.es
Planícia ? ein weiteres Stück der Sierra de Tramuntana gehört nun der Öffentlichkeit
Planicia ist eine ländliche Finca von hohem ökologischem Wert. Seit dem 17. Februar 2009 gehört Planícia zu den Gebieten öffentlichen Eigentums unter der Verwaltung der Illes Balears.

Die Finca liegt im Südwesten der Insel Mallorca und mit ihren 445 Hektar Fläche erstreckt sie sich über 25 Prozent des Gemeindegebiets Banyalbufars.
Das Gebiet erstreckt sich von der zerklüfteten Küste bis hinauf zum Gipfel des Mola de Planícia (934 m). Besonders wertvoll sind die Steineichen- und Pinienwälder mit ihrer reichhaltigen Fauna. In landwirtschaftlicher Hinsicht widmete man sich auf dieser mallorquinischen Possessió (so nennt man auf der Insel die großen Landgüter) vor allem der Olivenölerzeugung. Daher die weitläufigen Anbauterrassen mit Ölbäumen und die große Ölmühle. Zahlreich sind in den Steineichenwäldern auch längst erloschene Kalköfen und die Rotlles de Sitges, in denen früher Holzkohle erzeugt wurde.

Dem Wanderer bietet Planícia wunderschöne Landschaften fern der Zivilisation. Die Wege der Finca sind zudem Teil der Wanderroute GR-221, auch ?Trockensteinroute? (Ruta de la Pedra en Sec) genannt, die von Norden nach Süden die gesamte Serra de Tramuntana durchzieht.

Der Govern de les Illes Balears ? vertreten durch das regionale Umweltministerium ? und die spanische Regierung haben keinerlei Mühe und Aufwand gescheut, um dieses landschaftlich so wertvolle Gebiet für die Öffentlichkeit zu erhalten.

http://www.conselldemallorca.net/mediambient/pedra/doc/ruta.pdf

Text und Bild zur Verfügung gestellt von www.illesbalears.es
PROTUR BIOMAR GRAN HOTEL & SPA***** C./ Baladres,5 - 07560 Sa Coma - Mallorca, España T. +34 971 81 20 10 Email: granhotel@proturbiomar.com